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 Lieserpfad am

25.8.2019

 

Bei strahlendem Wetter und angenehmer Temperatur hatten wir uns den ersten von vier Teilabschnitten des Lieserpfad vorgenommen.

 

  

 

Wir begannen unsere 15 km Tour an der Lieserquelle bei Boxberg, die mitten auf einem Feld in der idyllischen Hocheifellandschaft entspringt. Hier konnten wir uns an Informationstafeln über die Quelle der Lieser bis hin zu ihrer Mündung in die Mosel im Weinort Lieser informieren.

Zu Beginn der Wanderung gingen wir sehr schöne und offene Wege über Feld und Flur bis zu der kleinen Ortschaft Neichen. Hier befand sich der erste Sauerbrunnen, im Eifeler Dialekt werden sie auch Drees genannt. Selbstverständlich probierten wir das Quellwasser auch und stellten fest, dass das saure, eisen- u. kohlensäurehaltige Wasser nun wirklich Geschmackssache ist.

Auf dem Weg Richtung Nerdlen stießen wir auf eine sehr alte Eiche. Mit dem Alter von 460 Jahren, einer Höhe von 26 Metern, einen Stammumfang von 5 Metern und einem Kronendurchmesser von 30 Metern war diese sehr beeindruckend. Unter ihr konnte man wieder Energie und Ruhe tanken.

Weiter ging es über Wiesenwege durch die malerische schöne Eifellandschaft dann über eine Brücke die über die noch schmale Lieser führte. Bei der Ortschaft Rengen kamen wir an einen weiteren Sauerbrunnen an dem das Wasser etwas anders schmeckte und noch saurer war.

Auf unserem weiteren Weg Richtung Daun kamen wir über große Wiesen mit vielen verschieden Pilzsorten vorbei die unsere Aufmerksamkeit erregten. Da wir in unserer Runde auch kundige Fachleute haben, konnten sie uns über alle Sorten aufklären.

Die beeindruckendsten Pilze war die Bovisten, weiße, essbarer Pilze, die die Größe von Fußbällen hatten.

Nun galt es nur noch einen letzten Berg vor Daun zu erwandern bevor wir uns dort am Bahnhof eine kaltes Getränk gönnten konnten.